In einem hochspannenden Pokalspiel setzte sich der VfR mit 4:3 nach Verlängerung gegen Hunsrückhöhe durch und zieht damit ins Halbfinale ein. Über 120 intensive Minuten boten beide Mannschaften den Zuschauern ein packendes Duell mit zahlreichen Wendungen.
Der VfR erwischte den besseren Start und zeigte sich von Beginn an aktiv. Bereits in der Anfangsphase sorgten Standardsituationen und schnelle Kombinationen für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Nach einer guten halben Stunde belohnte sich die Heimelf für ihren Aufwand: Max eroberte den Ball im Mittelfeld und spielte einen präzisen Pass in die Spitze zu Korsa, der sich im Strafraum durchsetzte und trocken zum 1:0 abschloss (33.).
Kurz vor der Pause erhöhte der VfR auf 2:0. Fawzi setzte sich auf der linken Seite stark durch und brachte den Ball gefährlich in den Strafraum, wo erneut Korsa zur Stelle war und vollendete (42.). Doch praktisch mit dem Halbzeitpfiff kam Hunsrückhöhe zurück ins Spiel: Nach einem Freistoß landete der Ball über Umwege im Netz – nur noch 2:1 (45.).
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Der VfR hatte leichte Feldvorteile, ließ jedoch die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen. In der 70. Minute nutzten die Gäste eine kurze Unordnung in der VfR-Defensive nach einer Standardsituation und glichen zum 2:2 aus. Dabei blieb es bis zum Ende der regulären Spielzeit, sodass die Begegnung in die Verlängerung ging.
Dort zeigte sich der VfR entschlossener. In der 94. Minute brachte Max einen starken Ball in den Strafraum, Maxi stieg am höchsten und köpfte wuchtig zum 3:2 ein. Nur drei Minuten später sorgte Korsa mit einem schnellen Konter und seinem dritten Treffer des Tages für das 4:2 (97.).
Auch in der Folge blieb der VfR am Drücker, verpasste jedoch die endgültige Entscheidung. So wurde es in der Schlussminute noch einmal spannend: Hunsrückhöhe verkürzte in der 120. Minute auf 4:3. Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter die Partie jedoch ab.
Mit einer kämpferisch starken Leistung und einer überzeugenden Verlängerung sicherte sich der VfR letztlich verdient den Einzug ins Halbfinale.