VfR zeigt Moral, unterliegt aber knapp in Müden

Der VfR hat am Freitag trotz einer engagierten Leistung eine knappe 2:3-Niederlage bei der Heimmannschaft aus Müden hinnehmen müssen. Vor allem in der Schlussphase bewies die Mannschaft großen Kampfgeist, konnte sich am Ende jedoch nicht belohnen.

Von Beginn an übernahm Müden die Spielkontrolle und ließ den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen. Der VfR konzentrierte sich zunächst auf die Defensive und hatte Schwierigkeiten, selbst gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. Besonders über Standardsituationen sorgte die Heimmannschaft immer wieder für Druck. Die beste Chance der ersten Halbzeit vereitelte VfR-Keeper Leonard, der im Eins-gegen-eins stark reagierte und seine Mannschaft im Spiel hielt. In der 34. Minute war jedoch auch er machtlos: Nach einem unglücklichen Handspiel im Strafraum verwandelte Müden den fälligen Elfmeter zur 1:0-Führung. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild zunächst unverändert. Müden agierte überlegen, während der VfR defensiv gefordert war. In der 59. Minute erhöhte die Heimmannschaft nach einem gut ausgespielten Angriff auf 2:0. Doch der VfR gab sich nicht auf und zeigte in der Schlussphase große Moral. In der 83. Minute leitete ein langer Ball von Sören den Anschlusstreffer ein, den Korsa im direkten Duell mit dem Torhüter zum 2:1 verwandelte. Nur drei Minuten später war es erneut Korsa, der nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum zum viel umjubelten 2:2-Ausgleich traf. Die Freude währte jedoch nur kurz: In der 90. Minute nutzte Müden erneut eine Standardsituation und erzielte den entscheidenden Treffer zum 3:2-Endstand.

Trotz der Niederlage zeigte der VfR eine kämpferisch überzeugende Leistung und bewies insbesondere in der Schlussphase große Moral. Darauf lässt sich für die kommende Aufgabe aufbauen: Am nächsten Sonntag empfängt der VfR zuhause TuS Treis-Karden.