Der VfR Salisso Bad Salzig hat das Pokalfinale gegen die SG Hausbay-Pfalzfeld II mit 2:4 (1:2) verloren und muss den Traum vom Pokalsieg vorerst begraben. Vor guter Kulisse in Weiler entwickelte sich eine intensive und umkämpfte Begegnung, in der die Grün-Weißen besonders nach einer Roten Karte in der zweiten Halbzeit einen schweren Stand hatten.
Zu Beginn tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab. Torchancen blieben in der Anfangsphase Mangelware, ehe die Partie zunehmend an Intensität gewann. Nach 26 Minuten nutzte die SG Hausbay-Pfalzfeld II eine Unordnung in der Defensive des VfR eiskalt aus und ging nach einem Freistoß per Kopf mit 1:0 in Führung. Nur zwei Minuten später folgte der nächste Rückschlag: Ein schnell ausgespielter Konter führte zum 2:0 für Hausbay. Doch der VfR zeigte Moral. In der 31. Minute übernahm Kapitän Leon Verantwortung und verkürzte nach einem Gegenangriff auf 1:2. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Halbzeitpause. Zwar hatte Hausbay leichte spielerische Vorteile, doch die Partie blieb offen.
Die Vorentscheidung fiel kurz nach dem Seitenwechsel. Zunächst erhöhte Hausbay nach einer Ecke auf 3:1. Wenig später schwächte sich der VfR selbst: Nach einer hitzigen Szene ließ sich Max zu einem Schubser hinreißen und sah die Rote Karte. Fortan mussten die Bad Salziger mehr als 40 Minuten in Unterzahl bestreiten. Trotz des personellen Nachteils stemmte sich der VfR gegen die Niederlage und suchte immer wieder den Weg nach vorne. Dadurch entstanden jedoch Räume, die Hausbay konsequent nutzte. Nach einer sehenswerten Passkombination fiel in der 74. Minute das 4:1. Die Grün-Weißen gaben sich jedoch nicht geschlagen. Nur zwei Minuten später erzielte Fawzi den Treffer zum 2:4 und hielt die Hoffnung zumindest kurzzeitig am Leben.
In den Schlussminuten warfen die Bad Salziger noch einmal alles nach vorne, doch die Kräfte schwanden zusehends. Nach dem Schlusspfiff stand fest: Die SG Hausbay-Pfalzfeld II sichert sich den Pokalsieg, während der VfR Salisso Bad Salzig trotz großer Leidenschaft und Kampfbereitschaft als unterlegener Finalist vom Platz geht.