Fußballverband Rheinland war zu Gast beim VfR Salisso Bad Salzig

(EF). Es war zwar hoher Besuch, den die Verantwortlichen des VfR Salisso Bad Salzig vor einigen Tagen auf dem Sportplatz Rheinblick begrüßen konnten, viel wichtiger war jedoch, dass es wertvoller Besuch war. Probleme vor Ort bespricht man bekanntlich am besten vor Ort. Deshalb lautet das Motto für die Präsidenten der 21 Landesverbände regelmäßig: Raus aus der Geschäftsstelle, rein in die Vereinsheime. Dies tat Präsident Walter Desch mit seinen Vorstandskollegen vom Fußballverband Rheinland und trat die Reise nach Bad Salzig an. In einem Vereinsdialog mit eingebundenem Masterplan konnten die VfR-Verantwortlichen um ihren Vorsitzenden Peter Volk wichtige Erkenntnisse erlangen, aber auch Dinge kundtun die unter den Nägel brennen.

Die unmittelbare Form der Kommunikation, das gemeinsame Gespräch an einem Tisch, lautet der Wunsch der Basis. Ein direkter Draht nach oben und andererseits ein offenes Ohr für die Probleme und Nöte der kleinen Vereine – Hilfestellungen inklusive. Gewünscht, getan. Im persönlichen Gespräch auf Augenhöhe ging es dem VfR Salisso darum, Kontakt herzustellen, Probleme und mögliche Problemlösungen zu erläutern, Nähe zu schaffen, gegenseitiges Verständnis und Vertrauen zu fördern und Angebote und Leistungen der Verbände vorzustellen.  Der VfR Salisso  stand dabei für 90 Minuten plus Nachspielzeit im Mittelpunkt. Welche Probleme hat der Klub? Was läuft gut? Was läuft schlecht? Wie steht es um die Finanzen? Was macht das ehrenamtliche Engagement? Und vor allem: Wie kann der Verband helfen? Der offen geführte Dialog sorgte für wechselseitige Einsicht und Verständnis sowie für neue Impulse.

Die Vereinsverantwortlichen der Bad Salziger merkten schnell, dass die Verbände und Kreise nicht nur dazu da sind, Strafen zu verhängen, Begegnungen zu ungünstigen Zeiten anzusetzen oder gar Spieler zu sperren. Manchmal aber gehört natürlich auch das dazu. Aber, im Hauptaugenmerk stand, dass alle im Grunde ein Ziel verbindet: den Fußball schöner und attraktiver zu machen. Der Vereinsdialog endet jedoch nicht, wenn das Gespräch beendet ist. Die Beteiligten nehmen nicht nur Eindrücke und Ideen mit in ihre tägliche Arbeit, sie werden auch in einem bundesweiten Monitoring noch einmal gehört. Was waren die Schwerpunkte des Gesprächs, welche Probleme wurden angesprochen? Treten diese vermehrt und über Landesgrenzen hinweg auf, wird ihnen noch einmal besonders nachgegangen. Ein Mittel, mit dem der DFB Fragestellungen und Schwierigkeiten identifizieren kann, die Amateurklubs offenbar in ganz Deutschland beschäftigen.

Für den eigenen  Verein konnte der VfR-Vorstand wichtige Punkte herauskristallisieren, die als Hilfestellungen im Rahmen der Vorstandsarbeit dienen, um den Verein auch in Zukunft auf einer breiten Basis aufzustellen und ihn in seiner Attraktivität zu steigern.


Bildunterschrift:
Die Verantwortlichen vom Fußballverband Rheinland und des VfR Salisso Bad Salzig führten sehr gute Gespräche

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